Veröffentlicht am 28.01.2019

Wie plane ich optimal meine Zeit im Studium, Referendariat und Job?

In unserer heutigen Zeit der Informationsüberflutung ist sicher ein wesentlicher Erfolgsfaktor, wie Sie mit Ihrer Zeit umgehen. Das betrifft nicht nur Ihr Studium oder Referendariat, sondern auch Ihre Tätigkeit im Job. Insofern können Sie schon jetzt frühzeitig die notwendige Grundlage legen, um auch in Ihrer späteren beruflichen Position die Performance zu bringen, die Sie von sich erwarten.

Sich einen Überblick verschaffen
Um im Studium, Referendariat und auch später die richtigen Schwerpunkte zu setzen, ist es entscheidend, dass Sie sich immer wieder einen Überblick über alle Themen verschaffen, die zu bearbeiten sind. „Entleeren“ Sie regelmäßig Ihren Kopf und erarbeiten Sie sich ein System, wo Sie die einzelnen Punkte „parken“ können. Dabei können z.B. einzelne Blätter unterstützen, die mit der Überschrift „irgendwann mal machen“, „im nächsten Monat erledigen“, „für die Semesterferien“ versehen sind. Parallel dazu eignet sich ein (virtueller) Kalender, der mit Einmal- und z.B. Serienterminen gefüllt wird.
Füllen Sie diese „Ordner“ jeden Tag mit Themen, die in Ihrem Kopf herumschwirren und neu hinzu gekommen sind. Ziel ist es, sich jeden Morgen mit einem „entleerten“ Kopf an den Schreibtisch zu setzen und mit konzentrierter Energie die einzelnen Themen anzugehen.

Identifizieren Sie Zeitfresser
Sicher kennen Sie das Phänomen, Sie setzen sich nachmittags an den Schreibtisch und auf einmal ist der Tag vorbei, die eigentliche Aufgabe aber nicht erledigt. Wenn Ihnen das öfter passiert, dann sollten Sie sich ein Blatt Papier neben Ihre Arbeit legen und notieren, was genau Sie in dieser Zeit tun.
Wer oder was hält Sie von der Arbeit ab, und wodurch genau lassen Sie sich ablenken? Werten Sie das Papier danach aus und überlegen Sie sich, wie Sie diese Zeitfresser vermeiden können. Wenn Sie z.B. in der Bibliothek gerne lernen und feststellen, dass Sie dort immer wieder Freunde treffen, mit denen Sie sich schon immer mal wieder austauschen wollten, dann setzen Sie sich dafür einen klaren Rahmen, wie z.B. fest definierte Kaffeepausen am Tag.

Variieren Sie die Aufgaben an Ihrem Arbeitstag
Jeder Mensch hat seinen individuellen Biorhythmus, wie sind mal leistungsstark und dann wieder etwas träger während des Tages. Daher ist es wichtig, dass Sie sich 1-2 so genannte wichtige A-Aufgaben, aber auch 2-4 weniger wichtige B-Aufgaben für den Tag vornehmen.
Legen Sie die Aufgaben so, wie es Ihr Biorhythmus vorgibt und machen Sie zwischen den Aufgaben bewusst eine Pause, so lernt es sich langfristig einfacher. Nicht jeder Mensch „tickt“ gleich, insofern sollten Sie sich selbst in Lernphasen beobachten und schauen, wie, wann und in welcher Lernatmosphäre Sie am besten Ihre Ziele erreichen können. Ob zuhause, in der Bibliothek oder im Cafe – mit oder ohne Musik – schaffen Sie sich Ihren Raum, in dem Sie sich wohl fühlen.

Belohnen Sie sich nach Milestones
Genau so wichtig wie das Lernen, ist das Belohnen. Überlegen Sie sich vor einem Lernziel, einer mehrwöchigen Arbeit oder einem Schein, wie genau Sie sich belohnen können, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben.

Gerade bei mehrwöchigen Arbeiten kann es sehr sinnvoll sein, sich auch Zwischenziele zu setzen, für die es schon eine kleine Belohnung, wie einen Kinobesuch, einen freien Tag etc. gibt. Auch das wird Ihre Lernbereitschaft auf Dauer erhöhen, den kein Mensch kann jeden Tag nur Leistung erbringen.

Jeden Tag ein Erfolgserlebnis
Damit Ihr Lernsystem jeden Morgen auch „anspringt“, starten Sie Ihren Arbeits- und Lerntag immer mit einer kleinen Aufgabe, die schnell zu erledigen ist und Ihnen Erfolg verspricht. So sind Sie den ganzen Tag schon auf Erfolg programmiert.



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