Veröffentlicht am 14.04.2020

Das Jura-Studium in Tel Aviv

Vor der Abreise

Das Bewerbungsverfahren an der Tel Aviv University (im folgenden TAU) verlief reibungslos. Die juristische Fakultät hat für die Austauschstudierenden eine eigene Ansprechpartnerin, die einen großartigen Job macht und auf sämtliche Nachfragen immer den richtigen Ratschlag parat hat. Die TAU und das zuständige international Office stellen den internationalen Bewerbern einen detaillierten Leitfaden für den Bewerbungsprozess bereit, welcher alle wesentlichen Informationen und nützliche Hinweise enthält. Dadurch fällt es leicht, die benötigten Dokumente zu besorgen und diese letztendlich per Mail einzureichen. Durch den Kontakt mit Austauschstudenten meiner Hochschule aus den letzten Jahren verlief die Kommunikation problemlos und die zuständigen Personen in Tel Aviv wussten von den besonderen Anforderungen meiner Hochschule schon Bescheid. Für Israel benötigt man als deutscher bei einem Aufenthalt von über drei Monaten ein Visum. Dieses sollte man frühzeitig beantragen, da es regelmäßig über einen Monat zur Ausstellung bedarf und ein Großteil der Anträge aufgrund mangelnder Vollständigkeit abgewiesen werden. Insbesondere die Anforderungen an den Nachweis der finanziellen Unabhängigkeit sollte man nicht unterschätzen. Ein internationaler Führerschein ist mE nicht notwendig.


Praktikum


Aufgrund des späten Semesterbeginns habe ich mich dazu entschieden vor dem Austausch an der TAU noch ein Praktikum in einer mittelständischen Kanzlei in Tel Aviv zu absolvieren. Die Bewerbung verlief sehr formlos, da ich den Ansprechpartner von der Jahrestagung der Deutsch-Israelischen Juristenvereinigung persönlich kannte. In den vier Wochen konnte ich einen interessanten Einblick in das Berufsleben eines israelischen Anwalts bekommen und mich nebenbei in Tel Aviv einfinden. Durch die Kanzlei hatte ich schnell Anknüpfung an Israelis und wurde nahezu jeden Abend eingeladen oder auf Empfänge mitgenommen. Meine Praktikumszeit überschnitt sich zeitlich mit Jom Kippur, Sukkot und dem israelischen Neujahr "Rosh Hashanah", weshalb ich mehrere verlängerte Wochenenden hatte, die ich sehr gut zum Reisen nutzen konnte. (siehe unten) Im Nachhinein bin ich glücklich nach den ersten beiden Wochen durch das Praktikum eine feste Struktur zu bekommen nachdem die Anfangsphase von nichts Weiterem als ankommen, Wohnung finden und mich akklimatisieren geprägt war.



Ankommen in und Kennenlernen von Tel Aviv


Die Wohnungssuche in Tel Aviv ist eine eigene Erwähnung wert. Während mir schon vorher bekannt war, dass es tendenziell eher teuer und schwer wird etwas zu finden wurden mir die Dimensionen erst vor Ort bewusst. Sämtliche Angebote laufen nahezu ausschließlich über Facebookgruppen ab und verlangen maximale Flexibilität. Der Tagesablauf sah wie folgt aus, dass man morgens 3h auf Inserate geantwortet hat, bei ca. 10% eine Antwort erhielt und bei diesen dann spätestens nachmittags vorbeikommen musste. "Can you come over right now?" entwickelte sich innerhalb weniger Tage von einer erstaunlichen Ausnahme zur absoluten Regel. Besonders amüsant war ein in Tel Aviv allseits bekannte Roboter, den man online mit einfachsten Aufforderungen dazu bringen konnte, einem die passenden Inserate zukommen zu lassen. Die Ausmaße der Preise hatte ich ebenfalls unterschätzt und musste feststellen, dass ich meine Erwartungen der Korrelation von Preis und Qualität erheblich nach unten zu korrigieren habe. Da die Lust sich einen kurzweilige Auslandsstudenten in die Wohnung zu holen und den gesamten Auswahlprozess nach wenigen Monaten erneut zu durchlaufen sich enorm in Grenzen hält, endete ich zumeist bei der Aussage, dass "one-year-contracts" das Minimum darstellen würden. Letztendlich fand ich mit sehr viel Glück und nach dutzenden vergeblichen Besichtigungen ein Zimmer dessen Lage ich noch eine Weile nachtrauern werde. Ein weiteres Projekt für den Anfang war die Besorgung eines Fahrrads, sodass man sich in Tel Aviv unabhängig bewegen konnte. Während das öffentliche Nahverkehrssystem zwar existiert, ist schon bei einmaligem Umsteigen jegliche Planungsmöglichkeit unterlaufen. Die Busse fahren nach ihren eigenen Uhren und die erste U-Bahn wird befindet sich im Bau. Israelis sind somit fast ausnahmslos auf E-Scooter oder E-Bikes umgestiegen. Mit klassischen Scootern oder Fahrrädern haben jedoch beide wenig gemeinsam, sondern sind sowohl an Größe, als auch an Geschwindigkeit eher mit einem stattlichen Motorrad zu vergleichen. Die mittlerweile in den Großstädten in Deutschland leihbaren Scootern erscheinen dagegen wie veraltete Spielzeuge. Ich gab mich mit einem klassischen Fahrrad zufrieden und wurde regelmäßig als Exot bestaunt und nahezu täglich befragt, weshalb ich mir denn nicht ein vernünftiges Gefährt zulegen würde. Der Radweg an der Strandpromenade rechtfertigte mir meine Entscheidung jedoch jeden Tag erneut. Während Tel Aviv sich als internationale Metropole gibt und man sich schnell im Flair der unendlichen Cafés und Bars der Szeneviertel verlieren kann, zählt die eigentliche Stadt nicht einmal 500 000 Einwohner. Die Stadtgrenzen sind schon längst verwischt und die eigentliche Zahl der Bewohner liegt ca. viermal so hoch. Dennoch spielt sich nahezu das gesamte Leben in den eigentlichen Grenzen der Stadt ab und wird von dem allseits präsenten Strand eingerahmt.



Tel Aviv University


Meine Zeit an der TAU war maßgeblich von meiner Kurswahl belegt. Ich belegte die Kurse "Introduction to Intellectual Property", ein Rundumschlag in das Urheber-und Patentrecht, "Antitrust Policy", eine sehr ökonomisch und pragmatisch geprägte Einführung in das Kartellrecht und dessen Prinzipien und als mein persönliches Highlight "Jurisprudence and Political Economy", ein Kurs, der im wesentlichen Rechtstheorien behandelte und sich mit der Verflechtung von Recht, Gesellschaft und Ökonomie auseinandersetzte. Das Konzept aller Kurse basierte Größtenteils auf Autonomie; Anwesenheit war z.B. erwünscht, jedoch nur in einem Kurs obligatorisch. Die Kurse waren sowohl für israelischen Studenten konzipiert, die eine gewisse Anzahl an englischen Kursen belegen mussten, als auch für die Bachelor- und Masteraustauschstudenten. Somit wurde mit über 60 zur Auswahl stehenden Kursen zwar ein großes Angebot offeriert, jedoch regelmäßig auf Kosten von Tiefgang, was ich persönlich sehr schade fand. Ich besuchte die letzten Monate außercurricular noch den Kurs "Introduction to the History of the Middle East" um mir auch einen Einblick in andere Fakultäten als die juristische zu verschaffen und mich auch akademisch mit der Geschichte der Region auseinanderzusetzen. Der Kurs war der für mich persönlich lehrreichste und ermöglichte mir aktuelle geopolitische Entwicklungen im arabischen Raum differenzierter kontextualisieren zu können. Die anderen Kurse hingen maßgeblich auch von der Beteiligungsbereitschaft der anderen Studenten ab und zerliefen regelmäßig in endlosen Ausführungen des Dozenten. Obwohl die inhaltlichen Aspekte für mein eigenes Studium größtenteils irrelevant waren, ermöglichte mir das Kennenlernen eines anderen Rechtssystem dennoch eine trennschärfere Perspektive auf unser eigenes einnehmen zu können. Die Herleitung von dogmatischen Rechtssätzen aus Grundsatzurteilen war für einen deutschen, der verschriftlichten Form verwöhnten Jurastudenten, etwas verstörend und faszinierend zugleich. Die "Exams" wurden entweder als Take-Home-Exam oder Open-Book-Exam bestritten und zeichneten sich in der Bewertung im Vergleich zum deutschen System durch enorme Großzügigkeit aus.



Freizeit


Neben der Uni hatte ich somit verhältnismäßig viel Zeit mich auch auf andere Dinge außerhalb des universitären Kontexts einzulassen. Während ich wöchentlich einmal bei einen "Computerkurs" für ältere Leute aushalf, war es ansonsten schwierig sich politisch oder anderweitig sozial einzusetzen, sofern man nicht flüssig Hebräisch sprach. Das Englischniveau der Israelis, insbesondere der jüngeren Generation, liegt mE weit über dem des deutschen Durchschnitts. Somit kommen problemlos interpersonelle Gespräche zustande, jedoch gestaltet sich die Partizipation in hebräisch sprachigen Gruppen schwierig. Ich hatte das Glück gefragt zu werden, ob ich mir vorstellen könne in einem internationalen Fußballteam mitspielen zu wollen und gewann somit einen anderweitigen Zugang zu dauerhaft in Israel lebenden Leuten. Während der Großteil der Spieler mittlerweile seit mehreren Jahren in Israel lebte und ca. 1/3 gebürtige Israelis waren, lief sämtliche Kommunikation dennoch auf Englisch ab. Somit wurde ich de facto in einen israelischen Freundeskreis integriert, ohne durch die sprachliche Barriere exkludiert zu sein. Dennoch verbrachte ich auch viel Zeit mit anderen Austauschstudenten und genoss es in Abgrenzung zu meiner rein juristischen Hochschule in Hamburg größtenteils Kontakt zu Studenten anderer Fakultäten zu haben.



Kultur


Die Stadt Tel Aviv bietet unzählig verschiedene Möglichkeiten und pulsiert regelrecht. Der am meisten gesagte und auch gehörte Satz wäre wohl, dass Tel Aviv eine "bubble" ist. Dessen sind sich alle bewusst, was der liberalen Progressivität, der Szene, dem Flair und den unendlichen Kulturangeboten jedoch keinen Abbruch tut. Das alltägliche Treffen am Strand zum Sonnenuntergang mit dem obligatorischen "Shesh besh" spielen, die überfüllten und vor Lebenslust nur so strotzenden Straßen von Florentine bei Anbruch der Dämmerung, der wuselige Markt "Shuk HaCarmel" mit den Düften der Gewürze oder die hunderten Cafés, die sich einem Wettbewerb des laissez fairem Hipstertums verschrieben haben. Die Atmosphäre der Stadt ist schwer greifbar. Als Student konnte man außerdem enorm vergünstigt in z.B. das "Tel Aviv Museum of Art" gehen, welches eine angenehme Abwechslung zwischen klassischer Ausstellung, Performance-Art und auch wissenschaftlicher Darstellung (z.B. eine Ausstellung zu technologischen Neuerungen als Antwort auf den Klimawandel) bietet. Das Essen ist auch arabisch geprägt und überall erwarten einen Humus, Falafel oder Shak-Shuka, das traditionelle israelische Frühstücksgericht. Freitag nachmittags schließen im Rest Israels alle Geschäfte, das ganze Land pausiert und man findet sich für Shabbat mit seinen Vertrauten und der Familie zusammen. In Tel Aviv kann man das auch. Muss man aber nicht. Etliche Supermärkte bleiben offen, mittlerweile fahren sogar ausgewählte Busse an Shabbat und Bars und Clubs haben sich von religiös geprägten Ruhephasen längst emanzipiert. Man kann jedoch auch in eine der Communities und somit in einen größeren Rahmen mit anderen nach Entschleunigung suchenden Leuten zusammenkommen und sich sein eigenes Shabbat kreieren. Während der Kontext hier schon häufig der religiösen Konnotation entzogen ist, bleibt der Grundgedanke der Inklusivität und des Zusammenkommens bestehen. Am Samstagmorgen sieht man dann an der Strandpromenade und den dort öffentlich zugänglichen Fitnessgeräten die Hälfte der sportverrückten Tel Avivians sich die am Vorabend einverleibten Kalorien abtrainieren. Der Körperkult der ganzen Stadt ist so omnipräsent, dass man schnell den Blick dafür verliert. Überall sieht man Menschen die Ästhetik seiner selbst optimieren und könnte etwas zynisch einen Perfektionierungskonsum statieren. Das Auftreten von israelischen Reisenden wird im Ausland regelmäßig als sehr direkt, nahezu ruppig beschrieben. Das hebräische Wort dafür ist "Chutzpah". Wörtlich übersetzt als zielgerichtete, intelligent charmante Unverschämtheit. Dieses Auftreten lässt sich durch den historischen Kontext und die aktuelle Entwicklung in der Hightechszene plausibilisieren; hat zumindest für mich dennoch eine gewisse Eingewöhnungszeit erfordert.


Reisen


Obwohl, Israel inmitten einer geopolitisch weniger ruhigen Region liegt, bieten sich zahlreiche Reisen an. Gerade weil Tel-Aviv einer Blase anmutet tat es mir gut dieser Dynamik immer wieder zu entfliehen. Manchmal fand ich es schockierend wie sehr man sich auf die Kultivierung der Szene beschränken konnte und jeglichen Kontextes entziehen. Tel Aviv hat mit dem Rest Israels ziemlich wenig zu tun. Die Stadt ist wie von einer Membran umgeben. Modernität wird eingezogen und jede in Israel nach Freiheit lechzende jugendliche Seele zieht es in die eine Metropole. Der Rest des Landes kann sich dadurch der konservativen Kontinuität verschreiben. Die Notwendigkeit von Veränderungen verfliegt, sobald alles Dynamische abwandert und sich in der einen Blase manifestiert. Somit bieten Reisen eine willkommene Abwechslung zu der anmutigen Surrealität von Tel Aviv und spannende Erfahrungen nur wenige Stunden entfernt. Jerusalem kann man in 34min erreichen und befindet sich plötzlich in einer anderen Welt. Nicht der Tempelberg oder die Altstadt waren für mich so beeindruckend, sondern viel eher der Knall der Varietät von Kulturen. Die gesamte Stadt strahlt eine geistige Vielfalt aus, die weltweit wohl seinesgleichen sucht. Akko, Haifa, Bethlehem, Beer Sheva oder ganz südlich Eilat sind allesamt eine eigene Facette dieses Landes. Wanderungen in den Golan Heights, der Negev Wüste oder um En-Gedi lassen dagegen den Trubel von Tel-Aviv vergessen. Sehenswürdigkeiten wie das Tote Meer, Masada oder den See Genezareth widmet man einen halben Tag, bevor wenigstens mich die Flut an Touristen in die Flucht schlug. Im Sinai ließ ich mir die Möglichkeit des Tauchens nicht nehmen und verfiel ein bisschen dem Charme der arabischen Herzlichkeit. Doch auch hier erhält der Massentourismus Einzug und es wird schwieriger sich den Reisegruppen zu entziehen. Jordanien bietet mit Petra und Wadi Rum meines Erachtens gigantische Destinationen, aber auch in Amman kann man sich in den verqueren Gassen verlaufen und plötzlich ganz der händischen Kommunikation ausgeliefert sein. Ich bin über Istanbul nach Tel Aviv gekommen und war fast etwas nostalgisch, als ich letztendlich im Flieger nach Tel Aviv saß. Die Lebendigkeit der Stadt in Angesicht des aktuellen politischen Kontexts hat mich überrascht und auch etwas in seinen Bann gezogen.



Politik


Abschließend vielleicht ein paar Worte zur Politik. Im April stehen die Dritten Präsidentschaftswahlen innerhalb eines Jahres in Israel an. Der aktuelle Premier Netanyahu klammert sich verzweifelt an seinen "Thron" und riskiert eine Verfassungskrise. Von Korruptionsvorwürfen übersäht ist zumindest in Tel Aviv eigentlich keine zweite Meinung zu finden. Der Rest des Landes jedoch hält ihm die Treue und die Wut der jüngeren ist mittlerweile in Resignation übergegangen. Im November wurde Israel von über 300 Raketen aus Gaza als Antwort auf einen gezielten Tötungsanschlag der israelischen Regierung beschossen. Erstmals seit dem Gaza Krieg 2014 waren auch Langstreckenraketen dabei, die die Aktivierung des "Iron-Domes" in Tel- Aviv zur Folge hatten. Soldaten (die sowohl in Zivil als auch in Uniform und stets mit einem Gewehr das Stadtbild jeder israelischen Großstadt vorzugsweise sitzend in Cafés prägen) rannten an mir vorbei, man drückte sich gegen die nächste Mauer oder verkroch sich am Boden und Sirenengeheul ließ einem fast die Ohren platzen. Ich lag auf der Seite und hatte irgendwie die Fassung die Komik der Situation zu erahnen. Nach meiner anfänglichen Zeit erschien all das ziemlich surreal. 3 Minuten später verstummten die Sirenen. Zwei kleine Rauchwolken bezeugten als einziger Beweis das Losfliegen der Verteidigungsraketen des Raketenabwehrsystems. Die Uni fiel an dem Tag aus, alle Arbeitnehmer wurden nach Hause geschickt. Zwei Stunden später saß man am Strand. Umringt von lachenden Leuten, die picknickten. Fast ein willkommener Vorwand, um die Sonne zu genießen und sich im Büro nicht der Klimaanlage hinzugeben. Für einen kurzen Moment wurde die Blase brüchig. Fast als ob die ganze Stadt herausgeholt werden würde aus ihrem charmant-selbstverliebten Bann. Ich weiß noch wie ich den Kopf schüttelte und mich wunderte wie sehr ich mich davon mitreißen ließ. Und wie gut es mir gefiel.


"Fazit"

Insgesamt hatte ich in Tel Aviv und an der Tel Aviv University eine unglaublich abwechslungsreiche Zeit, die von spannenden Erfahrungen, Leuten und Momenten geprägt war. Im universitären Kontext war es für mich interessant die Freiheiten einer Universität kennenzulernen, die über den rein juristischen Kontext hinausgeht. Auch inhaltlich konnte ich sequentiell in Themenbereiche einsteigen, zu denen ich in meinem eigenen Studium keinen Zugang bekommen hätte. Ich gehe davon aus, dass Studenten anderer Fachrichtungen akademisch deutlich andere Erfahrungen machen können, da es wohl nur der Rechtswissenschaft derartig inhärent ist fast nur nationale Inhalte zu vermitteln. Für Empfehlungen und Nachfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung.



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