Veröffentlicht am 10.07.2020

Dr. Tobias Fenck im Interview

Herr Dr. Fenck, seit wann sind Sie bei GÖRG und warum haben Sie sich genau für diese Kanzlei entschieden?

Ich bin seit September 2018 bei GÖRG tätig. Meine vorherige Kanzlei war Partei einer Fusion, was letztlich der Anstoß für mich war, gemeinsam mit meinen Mandanten zu wechseln. Ich hatte mit einigen Kanzleien gesprochen und somit quasi die "Qual der Wahl". Ausschlaggebend für GÖRG waren u.a. der Full-Service-Ansatz, der hervorragende qualitative Ruf, der partnerschaftliche Ansatz und natürlich die persönliche Komponente (einige der Partner waren mir bereits persönlich bekannt bzw. freundschaftlich verbunden).

Wie sieht die tägliche Arbeit eines Anwalts im Bereich Private Equity aus?

Abwechslungsreich. Vor Corona: Meine Tage bestehen zu großen Teilen aus Telefonkonferenzen, vor allem mit Mandanten, natürlich auch in Teilen intern, E-Mail-Korrespondenz, Korrekturlesen, Überarbeitung von Verträgen, Verhandlungstermine und interner Administration (Rechnungswesen und Personal). Den Abschluss unserer Projekte bilden regelmäßig die Beurkundungstermine, die oftmals ebenfalls tagfüllend sind.

Sie haben sich auf den Bereich Private Equity spezialisiert? Was sind aktuell die größten Themen und Herausforderungen?

Zu Zeiten von Corona sicherlich der Deal-Flow. Aufgrund der undurchsichtigen Situation derzeit sind viele Equity-Sponsoren sehr zögerlich. In normalen Zeiten besteht die größte Herausforderung darin, viele Bälle in der Luft zu halten und keinen herunterfallen zu lassen. Die Mandanten sind alle wichtig, jeder von ihnen möchte schnell und professionell bedient werden.

Welche Aspekte Ihres Jobs sind besonders spannend? Und warum?

Schön an dem Job ist es, immer neue Menschen und Branchen kennenzulernen. Dadurch bleibt der Job abwechslungsreich. Im Übrigen machen mir die Verhandlungstermine am meisten Spaß - das Argumentieren und Taktieren mit - hoffentlich - erfolgreichem Ergebnis für den Mandanten.

Sie sind bereits seit knapp zwei Jahren bei GÖRG. Gab es je Langeweile oder Routine in Ihrem Job?

Wir versuchen natürlich auch, unsere Abläufe zu optimieren. Die Routine mündet in erhöhter Effizienz, die letztlich auch von dem Mandanten eingefordert wird. Ohne diese Routine würde die hohe Taktung auch gar nicht zu bewerkstelligen sein.

Wie ist Ihr Team aufgestellt? Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit mit anderen Praxisgruppen?

Wir versuchen, eine klassische Pyramiden-Struktur, sowohl alters-, als auch erfahrungstechnisch, aufzubauen und zu unterhalten. D.h. erfahrene und Jung-Partner bilden die Spitze, diese führen die Transaktion. Die sog. Assoziierten Partner bilden den Mittelbau, die von unten von den Associates - mit unterschiedlichen Jahren an Berufserfahrung - unterstützt werden. Schließlich haben wir regelmäßig Transaktionsanwälte und wissenschaftliche Mitarbeiter in unserem Team, welche die Associates unterstützen und Recherche-Aufgaben bewältigen. So können wir die jungen Kollegen bereits im Job kennenlernen und diese - bei entsprechender Eignung - für eine Tätigkeit bei uns gewinnen.

Hand auf´s Herz: Wie viel Freizeit hat ein Top-Anwalt in Ihrem Team?

Freizeit während der Arbeitswoche ist bei uns in der Tat schwer planbar. Facetime gibt es bei uns allerdings auch nicht. Als Regel versuchen wir jedoch die Wochenenden gänzlich arbeitsfrei zu halten. Dies klappt auch in den allermeisten Fällen, es sei denn, eine laufende Transaktion benötigt aus zwingenden Zeitgründen unsere Zuwendung.

Welche Kompetenzen sollte ein Anwalt unbedingt mitbringen, der in Ihrem Team arbeiten möchte?

Wirtschaftliches Verständnis, schnelle Auffassungsgabe, Genauigkeit, Teamfähigkeit.

Was macht das Arbeiten bei GÖRG so einzigartig?

Das hervorragende akademische Umfeld und ein langsames Heranführen an das anwaltliche Unternehmerdasein.

Was sind Ihre drei Top Tipps für junge Juristen, die sich für den Einstieg bei GÖRG interessieren?

1. Lernen Sie das Team kennen.

2. Informieren Sie sich über die Perspekiven in dem Team.

3. Informieren Sie sich über die zusätzlichen Ausbildungsangebote (die bei GÖRG außergewöhnlich sind).

 

Dr. Fenck, vielen Dank für das Interview.



Zurück zum Blog