Veröffentlicht am 18.11.2021

Im Zeichen des Restrukturierungs- und Insolvenzrechts (2/2)

Ein typischer Arbeitstag

 

Morgens

• Joachim: Nach dem meist sehr zeitigen Aufstehen schaue ich aufs Handy, checke Mails und lese Nachrichten. Manchmal arbeite ich auch eine Runde, bevor meine Kinder aufwachen. Dann gehe ich zum Bäcker, an guten Tagen mache ich eine Joggingschleife dorthin. Wir frühstücken jeden Tag zusammen.

• Artur: Ich bin ebenfalls früh wach - manchmal nicht ganz freiwillig, sondern weil mich unsere British-Kurzhaar Katze "Teddy" weckt. Ich starte meist mit Sport in den Tag oder bereite meine Vorlesungen für die Hochschule vor.

• Anja: Ich werde sehr früh geweckt, denn meine beiden Kinder sind echte Frühaufsteher. Ein gemeinsames Frühstück gehört bei uns zum Morgenprogramm dazu. Nachdem ich meine Kinder in die Kita gebracht habe, setze ich mich mit einer Tasse Kaffee an den Schreibtisch - im Büro oder im Homeoffice - und los geht's.

 

Vormittags

• Anja: Da ich 50 Prozent arbeite, muss ich mir meinen Tag gut einteilen und strukturieren. Vormittags versuche ich, möglichst viel und konzentriert abzuarbeiten. Mir kommt das Homeoffice insofern entgegen. Man verliert keine Zeit mit Pendeln und ist weniger abgelenkt.

• Joachim: Ich arbeite E-Mails ab und treffe mich mit Kollegen und Mandanten per Zoom. Manchmal bringe ich auch etwas zu Papier, was ich mir direkt morgens oder am Abend vorher ausgedacht habe. Das ist manchmal recht produktiv.

• Artur: Der Vormittag ist für mich immer die produktivste Zeit des Tages. In diesen Stunden versuche ich, möglichst viele To Dos auf meiner Liste zu erledigen.

 

Mittags

• Artur: Im Homeoffice verbringe ich meine Mittagspause oft im Wohnzimmer, wo auch mein Meerwasseraquarium steht. Dort schaue ich mir dann oft die sich in der Strömung bewegenden Korallen an - eine schöne Entspannung zwischendurch.

• Anja: Meine Mittagspause halte ich recht kurz, da mein Tag wegen meines Teilzeitmodells ohnehin früher endet.

• Joachim: Direkt nach dem Mittagessen erledige ich oft Dinge wie Zeiterfassung meiner Stunden.

 

Nachmittags

• Joachim: In dieser Zeit finden häufig Telcos oder Videocalls statt, an denen ich teilnehme. Außerdem arbeite ich nachmittags an zahlreichen Dokumenten.

• Artur: Mit einer Cola Zero starte ich in die zweite Tageshälfte. Oft sind es die organisatorischen Themen wie Abrechnungen, denen ich mich dann widme, bevor es wieder an die Mandatsarbeit geht.

• Anja: Am frühen Nachmittag flitze ich in die Kita, um meine Kinder abzuholen - der Nachmittag gehört ihnen.

 

Abends

• Artur: Am frühen Abend bin ich oft sehr produktiv, anschließend habe ich manchmal noch Vorlesungen. In den Abend starte ich in der Regel mit einem gemeinsamen Essen mit meiner Frau, wo wir uns über unseren Tag austauschen.

• Anja: Wenn meine Kinder im Bett sind, setze ich mich häufig nochmal an den Schreibtisch und schaue, was den Tag über passiert ist. So kann ich am nächsten Morgen gleich darauf aufsetzen. Manchmal nutze ich die ruhige Zeit am Abend auch für eine Recherche. Danach lassen mein Mann und ich den Tag ausklingen.

• Joachim: Meine beiden älteren Kinder lesen oft bei mir im Arbeitszimmer, wo ich noch die letzten Vorgänge des Tages abschließe. Sie sind extrem ruhig dabei und in dieser Phase kann ich mich richtig gut konzentrieren.

 

 

Jeder Tag ist ein bisschen anders. Ein typischer Arbeitstag kann so, wie oben skizziert, aussehen.

 

Anja Moser • Senior Associate der Praxis Corporate von Baker McKenzie in Berlin • Sie begann 2012 im Berliner Büro unserer Kanzlei. 2013/2014 war sie für sechs Monate in unserem Frankfurter Büro tätig. Vor ihrem Wechsel zu Baker arbeitete sie als Anwältin einer anderen internationalen Großkanzlei in München im Bereich Gesellschaftsrecht und Prozessführung. • Sie berät Unternehmen, Gläubiger, Gesellschafter, das Management und Insolvenzverwalter in insolvenz- und gesellschaftsrechtlichen Fragen. Ihre Schwerpunkte liegen in der Beratung von Großgläubigern bei der Geltendmachung ihrer Insolvenzforderungen, der gerichtlichen und außergerichtlichen Geltendmachung und Abwehr von Ansprüchen der Insolvenzverwaltung sowie im Bereich Distressed M&A. • Die freie Zeit verbringt sie gerne mit ihrer Familie in der Natur, beim Klettern, Rad fahren, Reiten oder im Garten.

Joachim Ponseck MBA • Partner der Praxisgruppe Corporate im Frankfurter Büro von Baker McKenzie • Anfang 2021 startete Joachim Ponseck in unserer Kanzlei. Er besitzt mehr als zehn Jahre Berufserfahrung im Restrukturierungs- und Insolvenzrecht. Seine Karriere begann er im R&I-Team einer Magic-Circle-Kanzlei, wo er die Position des Counsel innehatte, bevor er zu Baker wechselte. • Er berät weltweit Mandanten in Fragen des deutschen und europäischen Insolvenzrechts. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Insolvenzanfechtung, d.h. die Durchsetzung oder Abwehr von insolvenzrechtlichen Ansprüchen gegen die Geschäftsführung und deren Gläubiger. Außerdem berät er Verkäufer und Käufer bei Distressed M&A-Transaktionen. • In seiner Freizeit macht er gerne Sport (Schwimmen, Laufen und Ballsportarten, jedenfalls theoretisch), liest Bücher über Geschichte oder Wirtschaft und verbringt möglichst viel Zeit mit seiner Familie, vor allem bei Ausflügen ins Umland.

Prof. Dr. Artur M. Swierczok LL.M (UCL), MSt. (Oxford) • Counsel der Corporate Gruppe im Frankfurter Büro von Baker McKenzie • Artur M. Swierczok stieg Anfang 2021 in unsere Sozietät ein. Zuvor war er für zwei internationale Kanzleien in Frankfurt tätig. Er ist Professor für Recht an der IU Internationale Hochschule. • Sein Schwerpunkt liegt im internationalen Restrukturierungs- und Insolvenzrecht. Er berät deutsche und internationale Unternehmen, Gesellschafter, Gläubiger und andere Stakeholder in allen Fragen des internationalen Restrukturierungs- und Insolvenzrechts. Darüber hinaus berät er bei Distressed M&A Transaktionen. • Einen Großteil seiner Freizeit widmet er derzeit seinem Meerwasseraquarium. Vor Corona nahm er regelmäßig an Fußballrunden teil. An den Wochenenden kocht er gerne gemeinsam mit seiner Frau.

 

 

*Zugunsten der Lesbarkeit haben wir auf geschlechter-spezifische Schreibweise verzichtet. Wir bitten um Verständnis.

 

Hier geht es zum ersten Teil des Interviews: https://www.clavisto.de/partnerkanzleien/baker-mckenzie/shownews/im-zeichen-des-restrukturierungs-und-insolvenzrechts-12.html



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