Veröffentlicht am 20.01.2026
Fokussiert durchs Jurastudium: 6 Tipps für mehr Konzentration
Tipp 1: Lernphasen klar strukturieren
Ein erster Schritt besteht darin, Lernphasen klar zu strukturieren. Statt stundenlang durchzuarbeiten, solltest Du feste Intervalle wie die Pomodoro-Methode (25 Minuten Lernen, 5 Minuten Pause) definieren. Dein Gehirn arbeitet fokussierter, wenn es weiß, dass eine Pause bevorsteht. Wichtig ist, dass Du diese Zeitfenster konsequent umsetzt.
Tipp 2: Keine digitalen Ablenkungen
Leichter gesagt, als getan! Viele Konzentrationsprobleme entstehen nicht aus Deiner mangelnden Disziplin, sondern aus der ständigen Reizüberflutung durch Benachrichtigungen und Social Media. Und auch wenn Du das weißt, ist es sehr schwer, das umzusetzen.
Ein einfacher, aber äußerst wirksamer Tipp: Lege Dein Handy während der Lernzeit in einen anderen Raum oder nutze Apps, die störende Funktionen blockieren. Auch ein „Clean Desk“ am Laptop – nur Gesetzestexte und das aktuelle Skript geöffnet – unterstützt Dein fokussiertes Arbeiten.
Tipp 3: Aktiv statt passiv lernen
Deine Konzentration steigt, wenn Du den Lernstoff aktiv verarbeitest. Statt Textpassagen nur zu lesen, solltest Du Fälle lösen, Normen in eigenen Worten erklären oder den Stoff in kurzen Zusammenfassungen festhalten. Aktives Lernen hält Deine Aufmerksamkeit wach und verhindert, dass Du gedanklich abschweifst.
Tipp 4: Ein fester Lernplatz
Wo lernst Du? In der Bibliothek oder zuhause?
Ein fester Lernplatz, möglichst frei von Störquellen, wirkt unterstützend. Viele Studierende berichten, dass sie in der Bibliothek produktiver sind, weil sie dort automatisch in den „Arbeitsmodus“ wechseln. Feste, für Dich passende Rituale – ein bestimmtes Getränk, das Öffnen des Gesetzbuchs, leise Hintergrundmusik – können diesen Effekt verstärken und Deinem Gehirn signalisieren: Jetzt beginnt die Konzentrationsphase.
Tipp 5: Achte auf Deine körperlichen Bedürfnisse
Mindestens genauso wichtig sind Deine körperlichen Bedürfnisse. Sorge für ausreichend Schlaf, leichte Mahlzeiten, mache Bewegungspausen und trinke genug Wasser. Du kennst das sicher - wenn Du müde, hungrig oder erschöpft bist, kannst Du nicht konzentriert lernen.
Tipp 6: Sich selbst belohnen
Lass es Dir zwischendurch auch einfach mal gut gehen und feiere Dich!
Vielleicht gönnst Du Dir eine kleine Pause nach erreichten Lernabschnitten, eine größere Belohnung nach einem produktiven Tag oder ein Tracker, der Fortschritte sichtbar macht. Das steigert Deine Motivation und schafft positive Routinen.
Und abschließend - sei freundlich zu Dir! Du absolvierst eines der anspruchsvollsten Studiengänge - da darfst Du Dir auch hin und wieder einmal „auf die Schulter“ kopfen. Und - es muss nicht jeden Tag gut laufen - Du darfst auch noch lernen.
Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern Deine Kontinuität – wenn Du regelmäßig kleine Verbesserungen umsetzt, wirst Du schon bald spüren, wie Lernen leichter und produktiver wird. Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei!
