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Veröffentlicht am 28.03.2019

So gelingt die Selbstmotivation

Das neue Jahr 2016 ist gestartet und die Umwelt suggeriert uns, nun besonders motiviert und mit neuen Zielen ausgestattet diese ersten Tage zu beginnen. Was aber, wenn Du feststellst, dass Du Dich leider gerade gar nicht motivieren kannst, VerĂ€nderungen anzugehen oder PlĂ€ne zu schmieden? Wie gelingt es, sich selbst (dauerhaft) zu motivieren und das am besten noch ĂŒber den Januar 2016 hinaus? HierfĂŒr liefert Dir Carmen Schön, Businessprofiler & Speaker, in diesem Gastbeitrag wertvolle Tipps.

Das eigene Motiv klar herausstellen

In dem Begriff Motivation steckt das Wort „Motiv“. Wenn Ihr innerer Motor bei Ihren AktivitĂ€ten und Planungen anspringen soll, dann ich es wichtig, dass Sie sich immer wieder klar machen, warum Sie das, was Sie sich vorgenommen haben, eigentlich tun. Warum studieren Sie das Fachgebiet, warum machen Sie das Referendariat? Warum genau wollen Sie Ihren Job wechseln oder den nĂ€chsten Karriereschritt gehen?

Erwarten Sie nicht auf einmal die großen VerĂ€nderungen

Wenn wir in ein neues Jahr starten, wollen wir hĂ€ufig zu vieles auf einmal verĂ€ndern. Wir nehmen uns viel vor und erwarten erfolgreiche Ergebnisse. Dabei setzen wir uns enorm unter Druck und stellen oftmals nach wenigen Tagen oder Wochen fest, dass wir diesem Erfolgsdruck der VerĂ€nderung nicht standhalten. Anstatt unsere WĂŒnsche zu verkleinern, neigen wir dazu, alle unsere guten VorsĂ€tze aufzugeben und auf das nĂ€chste Jahr zu warten. Frei nach dem Motto, der nĂ€chste 1. Januar kommt bestimmt.

Da es fĂŒr den Erfolg wichtig ist, Ihre Motivation dauerhaft aufrecht zu erhalten, sollten Sie genau ĂŒberlegen, welche zunĂ€chst kleinen Dinge Sie im Studium, Referendariat oder Job angehen könnten. Das hat den Vorteil, dass Sie schnell einen Erfolg verbuchen können und sich so von kleinem Erfolg zum nĂ€chsten kleinen Erfolg motivieren können. Dieses addiert fĂŒhrt irgendwann zu einer großen VerĂ€nderung. FĂŒr jeden kleinen Erfolg, jede kleine VerĂ€nderung sollten Sie sich adĂ€quat belohnen.

Das bereits Erreichte feiern

Alle Menschen halten sich sehr gerne in der eigenen Komfortzone auf. Hier ist es gewohnt gemĂŒtlich und sicher. Es passiert zwar nichts Neues, aber es lebt und arbeitet sich in der eigenen Komfortzone sehr bequem und angenehm.

Erinnern Sie sich doch einmal an Dinge, die Sie in Ihrem Leben beruflich oder privat erreicht haben und die Ihnen heute noch im GedĂ€chtnis sind. Erinnern Sie sich an das gute GefĂŒhl, das Sie dabei hatten und wie stolz Sie auf sich selbst waren. Haben Sie diese Erfolge in Ihrer Komfortzone gestaltet oder sind Sie bei diesen Themen aus Ihrer eigenen Komfortzone herausgetreten, haben die Motivation aufgebracht, etwas zu verĂ€ndern und waren und sind heute immer noch stolz auf das Ergebnis? Machen Sie sich also klar, dass eigene VerĂ€nderungen, auf die wir sehr stolz sind und an die wir uns immer wieder erinnern, in den meisten FĂ€llen außerhalb unserer eigenen Komfortzone stattfanden. Grund genug, also wieder einmal den WohlfĂŒhlbereich mit einem kleinen Schritt zu verlassen.

Niederlagen positiv bewerten

Manchmal fehlt uns die Motivation, eine VerĂ€nderung anzugehen, weil wir uns davor fĂŒrchten, zu versagen und das Ziel nicht zu erreichen. Und natĂŒrlich kann es immer auch ein Fazit sein, dass wir das, was wir verĂ€ndern wollten, auch nicht erfolgreich erreichen. Wenn Sie ab heute aber Ihre Haltung zum möglichen Scheitern verĂ€ndern, wird dies fĂŒr Sie kein Hindernis mehr sein. Jede große Idee, jeder große Unternehmer oder Erfinder ist nur durch das Ausprobieren und Scheitern erfolgreich und groß geworden. Scheitern und eine Niederlage hinnehmen ist daher auf dem Weg zur VerĂ€nderung ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor.

Sie sind Ihr eigener Lebensgestalter und haben nur ein Leben

Manchmal kann es sehr hilfreich sein, die eigentliche Endlichkeit des Lebens sich vor Augen zu fĂŒhren. Wir neigen dazu, immer wieder unsere Themen auszuschieben, weil wir denken, wir können es auch spĂ€ter erledigen. Wenn Sie Ihr Leben, Ihr Studium, Ihren Job aber selbst gestalten möchten, sollten Sie heute anfangen, das zu tun. Denn leider ist das Leben nicht unendlich und Sie alleine bestimmen, was Sie aus dieser Zeit fĂŒr sich machen.

Manchmal ist es schwierig sich daran zu erinnern, warum genau wir uns eigentlich ein Studium, einen Job oder eine Ausbildung ausgesucht haben. Nicht jeder Schein, jede Arbeitsaufgabe, jede PrĂŒfung oder Aufgabe muss unendlich viel Spaß machen. Wichtig ist nur, dass wir erkennen, warum genau wir diesen Weg eigentlich gehen und was am Ende dabei herauskommen soll. Insofern macht es Sinn, dass Sie sich noch einmal klar vor Augen fĂŒhren, warum Sie sich die nĂ€chste berufliche Aktion vornehmen wollen und die Schritte dorthin als Mittel zum Zweck betrachten, das große – eigentliche – Ziel zu erreichen.