Nele Bull

Associate bei Hogan Lovells in Hamburg / spezialisiert auf Handels- und Vertriebsrecht, Vertragsrecht, Wettbewerbsrecht sowie Lebensmittelrecht / zugelassen seit 2014 / Studium in Hamburg

1. Ein optimaler Arbeitstag beginnt mit:

Einem guten Kaffee (bei Sonnenschein auf der Dachterrasse) im Kreise netter Kollegen. Anschließend knöpfe ich mir dann meine To-Do-Liste für den Tag vor und lege los…

2. An meiner Kanzlei schätze ich:

Die sehr sympathischen Kollegen, die offene, lebendige Arbeitsatmosphäre, die stets abwechslungsreiche und herausfordernde, dafür nie langweilige Arbeit im Corporate Commercial (die von der Beratung von Start-Ups über die Begleitung von Produkteinführungen bis zur der Gestaltung von Vertriebsstrukturen reicht), die Internationalität der Kanzlei und zunehmende Vernetzung der Associates in Europa (z.B. bei einem Treffen in London zu Beginn diesen Jahres).

3. Meine drei ultimativen Karriere-Tipps:

1. Sei offen und aufgeschlossen – während Studium und Referendariat hast du die Möglichkeit, viele verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Nutze diese Chance, herauszufinden, welche Tätigkeiten dir besonders viel Spaß machen!

2. Achte darauf, welches Umfeld Dir im Job besonders gut tut: An welchen Tagen gehst Du zufrieden nach Hause, an welchen nicht – und woran liegt’s? Es kann sein, dass Dir der Umgang der Kollegen untereinander besonders wichtig ist. Womöglich liegt Dir eher konzentrierters Arbeiten im stillen Kämmerlein als Teamarbeit. Arbeitest Du gern selbstständig oder hast Du gern klare Vorgaben? Und, last but not least, sind Stress und längere Arbeitszeiten nicht jedermanns Sache.

3. Für den Berufseinstieg solltest Du ein Berufsfeld wählen, das Dir Spaß macht und Dir gleichzeitig dafür ein Umfeld suchen, in dem Du Dich wohl fühlst. Anschließend gilt: bleibe offen und aufgeschlossem Neuen gegenüber (kaum ein Job entspricht zu 100% der Ausschreibung).

4. Privat interessiere ich mich für:

Musik, Reisen, Freunde.

5. Wenn ich nicht Anwältin geworden wäre, wäre ich jetzt:

Pianistin oder Kulturmanagerin.

6. Ich engagiere mich als Mentor, weil:

Ich Spaß daran habe, mich mit Menschen auszutauschen und bei Karriereplanungsfragen mit meinen Erfahrungen und Einschätzungen zur Seite zu stehen. Ich selbst habe einen Mentor sehr vermisst, als ich auch nach meinem Referendariat vollkommen unsicher war, was ich machen wollte. Nun bin ich ausgesprochen froh, dass ich quasi per Zufall dort gelandet bin, wo ich nun sitze und diesen Steckbrief ausfülle… :-)

7. Das erwartet Dich als Mentee:

Nette, hoffentlich aufschlussreiche Gespräche über Studium, Staatsexamen, Referendariat und Berufseinstieg. Gerne kann ich auch näher über meinen Werdegang, der über mehrere Auslandsaufenthalte und Praktika, Jobs als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Referendarsstationen (z.B. bei der Wettbewerbsdirektion in Brüssel) schließlich zu meinem Berufseinstieg als Anwältin bei Hogan Lovells geführt hat, berichten. Und auch auf Deine (vermeintlich kritischen) Fragen zu Arbeitszeiten, Life-Work-Balance usw. in einer internationalen Großkanzlei erwarten Dich ehrliche Antworten.

Ich freue mich auf Deine Nachricht!

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