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Veröffentlicht am 22.05.2023

Wir stellen vor: Ebru Köroğlu von Simmons & Simmons LLP

Ebru Köroğlu ist Associate im Bereich Corporate und Private M&A am Düsseldorfer Standort von Simmons & Simmons LLP. Sie berät nationale und internationale Mandanten in allgemeinen gesellschaftsrechtlichen Angelegenheiten und M&A-Transaktionen sowie in der Private-Equity-Branche. Im clavisto-Interview gibt uns Ebru einen spannenden Einblick über Ihren Karrierestart und ihre Tätigkeit als Associate bei Simmons & Simmons. Wir erfahren mehr über ihren Arbeitsalltag, Teamwork und die Kanzleikultur in einer der führenden Wirtschaftskanzleien weltweit.

1. Ebru, du bist seit Juli 2022 Associate bei Simmons & Simmons in Düsseldorf. Bitte erzähle uns deine Geschichte: Wie kam der Kontakt zustande und was hat den Ausschlag für deine Entscheidung für einen Karrierestart bei Simmons & Simmons gegeben?

Zu meinem Berufseinstieg war ich zunächst bei Heuking Kühn Lüer Wojtek in Köln tätig, in den Bereichen des (Gesellschafts-) Aktien- und Kapitalmarktrechts. Da ich auf lange Sicht weiterhin im Gesellschaftsrecht bleiben, aber internationaler arbeiten wollte und mit dem Schwerpunkt im Bereich Mergers & Acquisitions und Private Equity, bot sich der Erstkontakt mit Simmons & Simmons in Düsseldorf über einen Headhunter an. Es passte auf Anhieb alles super, besonders das Bewerbungsgespräch mit meinen zukünftigen Kolleginnen und Kollegen gefiel mir sehr gut, sodass ich mich entschloss im Juli 2022 zu Simmons & Simmons nach Düsseldorf zu wechseln.
 

2. Wie lief das Onboarding, wie war der Start?

Der Start war super. Ich wurde mit offenen Armen begrüßt und die Kolleginnen und Kollegen waren von Anfang an stets hilfsbereit und offen.
 

3. Vorher hast du Jura in Köln studiert. Wie haben dir Studium und Stadt gefallen?

Man sagt so schön, "Ich bin Wahl-Kölnerin". Das Studium an der Universität zu Köln war sehr schön und hat Spaß gemacht, wobei man natürlich nicht vergessen darf, dass diese Zeit auch von ausgiebigem Lernen geprägt war. Und auch "dat Jeföhl" ("das Gefühl"), das durch die Menschen in der Stadt erzeugt wurde und immer noch wird, hat meine Uni-Zeit mitgeprägt. Ich erinnere mich daher gerne zurück und schwelge manchmal in "Nostalgie". Man sagt auch so schön, die Uni-Zeit ist die beste Zeit. So war es ebenfalls bei mir. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die aktuelle Zeit in meiner beruflichen Laufbahn weniger gut ist.
 

4. Jetzt bist du Rechtsanwältin im Bereich Corporate und Private M&A. Wie bist du auf diesen Bereich gekommen?

Ich habe mich bereits während meines Studiums für Unternehmensrecht, insbesondere Gesellschaftsrecht / Kapitalgesellschaftsrecht, sowie für wirtschaftliche Zusammenhänge interessiert. Deshalb war für mich sehr früh klar, dass ich in diesem Bereich arbeiten wollte. Dabei bin ich auf Private M&A gekommen, weil ich schon während meines Berufseinstiegs bei Heuking Transaktionen mit begleiten durfte. Ich wollte aber zukünftig mehr und umfänglicher im Transaktionsbereich arbeiten. Insbesondere im Praxisbereich von Private M&A sah ich dazu die Möglichkeit und war daher offen für einen Wechsel. Gleichzeitig wollte ich im Bereich Private Equity Erfahrungen sammeln. Dies ist ein gesellschfatsrechtlich und wirtschaftlich höchspannender Bereich, auf den ich schon während meiner Zeit bei der Telekom AG aufmerksam geworden bin. Mein jetziges Tätigkeitsfeld gibt mir die Möglichkeit, neben der Arbeit im Corporate / M&A auch im Bereich des Private Equity mitzuarbeiten.
 

5. Wie sieht deine Arbeit konkret aus? Bitte beschreibe uns doch einmal deinen typischen Arbeitsalltag (wenn es diesen gibt) oder eine typische Woche.

Man kann die Woche nicht immer detailgenau planen, da es vorkommen kann, dass sich neben laufenden Projekten mit Verlauf der Woche neue Aufgaben ergeben. Normalerweise fängt mein Tag jedoch mit der Sortierung von E-Mails und der Erstellung einer To-Do-Liste an. Im Office trinken wir Kolleginnen und Kollegen meist morgens vor Arbeitsbeginn einen Kaffee. Für gewöhnlich weiß man bereits, was für konkrete To-Do's anstehen und welche Meetings terminiert sind. So sortiere ich meine To Do's nach Priorität und plane den Tag. In der Mittagspause gehen wir Kolleginnen und Kollegen gemeinsam essen, was sehr schön ist, gefolgt von einem Auffrischungs-Kaffee. Es kann gerade zum Ende der Woche durchaus dazu kommen, dass Fristen hinsichtlich Abgaben bei laufenden Projekten eingehalten werden müssen.
 

6. Was gefällt dir am besten an deiner Arbeit? Gibt es Dinge, die dir (noch) schwerfallen?

Mir gefällt es, Mandanten zu helfen, sie zu unterstützen, kreative Ideen zu entwickeln wie auch Ideen und juristische Fragen mit meinen Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren. Zudem gefällt es mir, dass unser wirtschaftliches Denken gefördert wird, um ein Beispiel zu nennen: Ich mache mir bereits frühzeitig Gedanken, wie ich Mandanten akquirieren kann. Es macht mir immens Spaß, auf Events zu gehen und Kontakte zu knüpfen sowie potenzielle Mandantinnen und Mandanten kennenzulernen. Zudem empfinde ich es als Bereicherung, mit so vielen Kolleginnen und Kollegen auf internationaler Ebene zu arbeiten und diese kennenzulernen. Es ist einfach ein besonderes “Feeling“, wenn man so viele Kolleginnen und Kollegen aus allen Teilen der Welt per "Knopfdruck" anrufen kann. Das Vernetzen innerhalb der Kanzlei bereitet mir sehr viel Freude. Was mir noch schwer fällt, ist allerdings die Einschätzung, wie viel Zeit ich für eine bestimmte Aufgabe einplanen sollte. Das wird sicherlich mit der wachsenden Berufserfahrung einfacher.
 

7. Wie läuft das Teamwork bei Simmons & Simmons? Welche Verantwortung übernimmst du bereits? Wie unterstützt ihr euch gegenseitig im Team?

Da ich aktuell im dritten Jahr meiner beruflichen Laufbahn bin, kann ich bei bestimmten Themen, bereits selbstständig arbeiten. Es macht mir sehr viel Spaß, Verantwortung übernehmen zu können. Wir sind ein Team, in dem sich alle gegenseitig auf Augenhöhe begegnen und die Möglichkeit haben voneinander zu lernen. Insbesondere wir jungen Anwältinnen und Anwälte können von den erfahrenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten viel lernen. Wir leben bei Simmons & Simmons in Düsseldorf eine Open Door Policy, bei Fragen kann man bei den Kolleginnen oder Kollegen anklopfen. Wir unterstützen uns gegenseitig, indem wir Aufgabenbereiche, insbesondere innerhalb von Projekten, untereinander aufteilen bzw. gemeinsam bearbeiten.
 

8. Wie würdest du die Kanzlei als Ganzes charakterisieren? Was macht Simmons & Simmons für dich aus?

Bei Simmons & Simmons sind offenherzige Menschen verortet, die nicht nur auf hohem fachlichem Niveau arbeiten können, sondern gleichzeitig im Umgang untereinander auf ein respektvolles und gutes Miteinander bedacht sind. Es macht Spaß, mit Menschen zu arbeiten, die einem auf Augenhöhe begegnen und die Wert auf deine Meinung legen bzw. in einer Kanzlei mit Kolleginnen und Kollegen zu arbeiten, mit denen du auch mal über andere Themen, außerhalb juristischer Belange, sprechen kannst. Die Mitarbeitenden machen Simmons & Simmons aus. Das ist insbesondere auf internationaler Ebene sehr bemerkenswert.
 

9. Nach zwei Jahren als Associate: Wie fällt deine Zwischenbilanz aus – und was sind deine nächsten Ziele?

Nach zwei Jahren meiner Tätigkeit als Associate, kann ich behaupten, dass ich sehr viel gelernt und mich persönlich sehr weiterentwickelt habe. Insbesondere durch die Arbeit bei Simmons & Simmons habe ich gelernt noch selbstbewusster zu werden, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Ich möchte weiterhin sehr viel lernen, mich in meinen Rechtsbereichen etablieren und mir ein breites Spektrum von Wissen und Erfahrungen aneignen sowie Mandantinnen und Mandanten akquirieren. Außerdem möchte ich gerne in naher Zukunft ein Secondment in einem unserer ausländischen Büros absolvieren.
 

Ebru, vielen Dank für das Gespräch!