Mein erstes Jahr bei Noerr

Ich bin seit Februar 2011 bei Noerr und war zuvor bei einer anderen großen Wirtschaftskanzlei tätig. Dies machte mich auf viel Vertrautes, aber auch auf manche „kanzleikulturelle“ Unterschiede aufmerksam.

Motivierend bei Noerr finde ich vor allem, dass sehr früh schon auf Eigeninitiative und unternehmerisches Engagement der jungen Anwältinnen und Anwälte gesetzt wird. Dies mag seinen Ausdruck in Veröffentlichungen oder der Mitwirkung an Mandanten-, Recruiting- oder anderen Veranstaltungen finden. Auf diese Weise fördert und fordert Noerr nicht nur fachliche Expertise, sondern auch unternehmerisches Denken. Die neuen Kolleginnen und Kollegen waren von Anfang an sehr offen und immer für Fragen ansprechbar, was die Basis für eine vertrauensvolle und motivierende Zusammenarbeit legte.

Die Arbeit bei Noerr habe ich als einerseits sehr international, andererseits sehr nah am Mandanten erlebt. So bestand ein erstes von mir bearbeitetes Mandat darin, einige Geschäftsführer gegen die Inanspruchnahme durch einen Insolvenzverwalter zu verteidigen, was eine enge Abstimmung zur Sach- und Rechtslage mit den Mandanten erforderlich machte. In anderen Verfahren konnte ich eng mit ausländischen Mandanten oder Kollegen ausländischer Kanzleien zusammenarbeiten, was mein Verständnis für eine andere rechtliche Sicht auf die Dinge verstärkt hat. Den Austausch mit Mandanten und ausländischen Kanzleien habe ich stets als sehr erfrischend wahrgenommen. Um letzteres weiter zu vertiefen, werde ich demnächst einige Monate in einer asiatischen Kanzlei im Rahmen eines Secondments verbringen.

Ich freue mich auf neue Kolleginnen und Kollegen bei Noerr und wünsche allen einen guten Start!