Mein erster Monat bei Noerr…als Anwältin

Natürlich ist es ein besonderes Gefühl, das erste Mal mit eigener Schlüsselkarte die Eingangstür zu öffnen, um ein Büro mit dem eigenen Namen auf dem Türschild aufzusuchen. Entgegen meiner hoffnungsvollen Erwartung ist aber nach der mündlichen Prüfung und durch die Vereidigung als Rechtsanwältin nicht plötzlich die geballte juristische Lebenserfahrung über mich hereingebrochen. Glücklicherweise erwartet man das bei Noerr auch nicht. Selbstverständlich möchte man als Berufsanfänger schnell besser werden und gute Resultate abliefern. Hierbei wird man bei Noerr tatkräftig unterstützt. Nach meinem Eindruck wird der Ausbildungsgedanke hier als Investition in die Zukunft erkannt und sehr ernst genommen.

In den ersten Tagen finden zunächst eher organisatorische Schulungen statt. EDV-, Formatvorlagen- und DMS-Schulung, Bibliotheks-Schulung, Knowledge Management-, KVP Schulung, digitales Diktieren etc. Man kann die neuen Informationen schwerlich alle aufnehmen, gewöhnt sich aber nach ein paar Tagen des „Ausprobierens“ an die technischen Herausforderungen. In den ersten Wochen schwankt man zwischen dem Warten auf Aufträge und panischer Geschäftigkeit. Nach und nach pendelt sich das ein. Man organisiert sich – ein Vorgang, der ohne die „lebensrettende“ Hilfe der Sekretärin kaum möglich wäre.

Die Personalabteilung ist höchst kreativ, wenn es um Events geht, in denen man internes Networking betreiben und Vorgesetzte näher kennenlernen kann. Regelmäßige abteilungsbezogene Veranstaltungen (v. A. Jour-Fixe) sind informativ und erhöhen das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Wird man auch einmal in das sprichwörtliche „kalte Wasser“ geworfen, kann man davon ausgehen, dass dem eine gewisse Noerr-Schwimm-Schulung vorausgegangen ist. :-)

Ich wünsche Euch so viel Freude am Starten wie mir!