Erfahrungsbericht einer Senior Associate

Warum Noerr? Meine persönliche Antwort: weil ich mich heute wieder für Noerr entscheiden würde, und das, obwohl ich einen ganz anderen Weg genommen habe, als zunächst gedacht. Als ich vor fünf Jahren direkt nach dem Referendariat im Berliner Büro von Noerr anfing, hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich einmal im 40. Stock eines Hochhauses in der Londoner City arbeiten würde.

Es gibt immer viele Gründe, bei der einen oder anderen Kanzlei anzufangen. Für mich war es bei Noerr gleichzeitig eine Kopf- und eine Bauchentscheidung. Schon das Vorstellungsgespräch war ganz anders als bei anderen Kanzleien. Es herrschte eine entspannte und persönliche Atmosphäre, ich traf Partner, aber auch zukünftige gleichaltrige Kollegen. Außerdem hatte ich das Gefühl, ich würde nicht nur in einem guten Team arbeiten, sondern auch eine gute Ausbildung als Anwältin erhalten. Nach drei Jahren im Berliner Büro, darunter ein viermonatiges Secondment in Düsseldorf, bekam ich die Chance, im neuen Londoner Büro von Noerr zu arbeiten. Das Angebot in London zu arbeiten, kam für mich völlig unerwartet, aber ich konnte nicht widerstehen – zwei bis drei Auslandsjahre in neuer Umgebung mit neuen Kollegen, gleichzeitig aber den Rückhalt von Noerr als deutscher Großkanzlei – das ist einfach eine tolle Möglichkeit.

Jetzt berate ich von London aus internationale Unternehmen im deutschen Gesellschafts- und Insolvenzrecht. Teil meiner Tätigkeit ist auch die Pflege von Beziehungen zu in England ansässigen Mandanten und anderen unabhängigen europäischen Kanzleien, mit denen wir oft zusammenarbeiten. Dadurch ist die Arbeit sehr abwechslungsreich, ich habe immer noch jeden Tag etwas auf dem Schreibtisch, das ich vorher noch nie gesehen habe. Zum Glück kann ich auch bei ungewöhnlichen Anfragen von Mandanten und Partnern auf die Erfahrungen und die Hilfsbereitschaft der Kollegen in Deutschland und an den anderen Standorten zurückgreifen.

Weil bei Noerr die Karriereplanung sehr flexibel ist, hätten die letzten fünf Jahre auch ganz anders aussehen können. Von Anfang an habe ich in unterschiedlichen Teams fach- und standortübergreifend gearbeitet. So konnte ich mir ein gutes Bild über die verschiedenen Möglichkeiten der anwaltlichen Arbeit, der Fachrichtungen und verschiedenen Branchen machen. Was mir nach wie vor gut gefällt, ist die Möglichkeit, sich unabhängig vom Standort aktiv in spannende Projekte einzubringen anstatt einfach zugeteilt zu werden. Ich hatte deshalb von Anfang an das Gefühl, ich werde darin unterstützt, einen Tätigkeitsschwerpunkt nach meinen Interessen zu entwickeln. Noch wichtiger: Dabei habe ich viele Kollegen kennen gelernt, mit denen ich nicht nur immer wieder gern zusammenarbeite, sondern auch nach der Arbeit noch etwas unternehme. So ist die Arbeit bei Noerr sicherlich herausfordernd – durch das tolle Team und die abwechslungsreiche Tätigkeit gehe ich aber auch nach fünf Jahren noch jeden Tag gerne ins Büro und das ist letztlich das, worauf es ankommt.