Frankfurt / Chicago / München

Die M&A-Anwältin Dr. Dorothée Prosteder ist mit der Baker-Welt bestens vertraut: Vier Jahre nach ihrem Einstieg ins Frankfurter Baker & McKenzie-Büro ging sie für rund ein Jahr an den Chicagoer Standort der Kanzlei, wo sie wertvolle Erfahrungen sammelte und zahlreiche Kontakte knüpfte. Ende 2010 wechselte sie ins Münchener Büro.

Dorothée Prosteder liebt ihren Beruf. „Die Begeisterung für die Juristerei liegt wahrscheinlich in den Genen“, lacht die gebürtige Münsteranerin, die einer Anwaltsfamilie entstammt. In die alteingesessene Kanzlei, die ihre Eltern in ihrer Heimatstadt aufgebaut haben, wollte sie allerdings – anders als ihr Bruder – nicht einsteigen. Sie reizte vielmehr die internationale Atmosphäre einer global tätigen Sozietät. Genau diese hat sie bei Baker & McKenzie vorgefunden, als sie 2005 im Frankfurter Büro der Kanzlei startete. Gleich zu Beginn nahm sie an Verhandlungen mit einem kuwaitischen Investor teil, in denen es um den Verkauf von Tankstellen ging.

Früh Verantwortung übernommen
„Von Anfang an habe ich Verantwortung übernehmen können, da mich mein Mentor frühzeitig in die Mandatsarbeit eingebunden hat“, sagt die 33-jährige Anwältin, die ihre Mandanten schwerpunktmäßig bei nationalen und internationalen M&A-Transaktionen und gesellschaftsrechtlichen Restrukturierungen berät. Im Rahmen internationaler Deals arbeitet sie mit Kollegen rund um den Globus zusammen – genau so, wie sie es sich immer vorgestellt hatte. Sie schätzt bei Baker & McKenzie die gute Atmosphäre, geprägt von „einem freundschaftlichen Umgang bei gleichzeitig hohem Anspruch an die eigene Arbeit“.

Über den Atlantik nach Chicago
Das Associate Training Programme (ATP) führte sie 2009 über den Atlantik ins Baker & McKenzie-Büro nach Chicago, dem ersten Standort der Kanzlei, der 1949 ins Leben gerufen wurde. Für insgesamt zehn Monate war sie Teil eines sehr herzlichen und professionellen Teams und hatte Gelegenheit, fachliche und kulturelle Unterschiede zwischen ihrer Arbeit hierzulande und in den USA kennenzulernen. Dieser Aufenthalt hat sie fachlich und persönlich weitergebracht. Als sie beispielsweise nach ihrem ATP ein amerikanisches Unternehmen beim Verkauf aus der Insolvenz betreute, nutzte sie ihre Kontakte, die sie im Chicagoer Büro geknüpft hatte.

Auf dem Weg gen Deutschlands Süden
Im November 2010 hat die M&A-Anwältin abermals das Frankfurter Büro verlassen – diesmal für einen längeren Zeitraum als bei ihrem USA-Aufenthalt: Sie wechselte ins Münchener Büro der Kanzlei. Stillstand ist für sie undenkbar. Es muss immer weitergehen, auch in Sachen Fortbildung. So hat die promovierte Anwältin gerade einen Fachanwaltskurs im Insolvenzrecht absolviert. Darüber hinaus engagiert sie sich im Social Committee der Kanzlei und hält nach wie vor Kontakt zur Universität Passau, wo sie auf potenzielle Nachwuchskräfte trifft. Zudem ist sie Mentorin im Rahmen des Career Mentorship Programme der Kanzlei. In die Zukunft blickt sie optimistisch und ambitioniert. Auf jeden Fall möchte sie ihre Expertise weiterhin ausbauen. Mit dem Enthusiasmus, den sie bislang an den Tag gelegt hat, sollte das kein Problem sein.