15.06.2016

RECHT persönlich: Das clavisto-Interview mit Stipe Bojanic

Heute stellen wir Euch bei „RECHT persönlich“ Stipe Bojanic vor. Nach seinen Staatsexamen in Marburg und Frankfurt am Main ist er 2015 zu Allen & Overy gekommen. Dort ist er als Associate im Bereich Banking & Finance tätig und berät schwerpunktmäßig im Bereich Immobilienfinanzierungen und Restrukturierungen.

Herr Bojanic, ein optimaler Arbeitstag beginnt für Sie mit:
…einer Butterbrezel und keiner neuen Email im Outlook-Postfach (kommt also sehr selten vor)!

Wenn Sie an Ihr Jurastudium denken, woran denken Sie dann zuerst?
…an das Mensen und die Kaffeepausen in der Uni-Bib.

Warum ist eigentlich Banking der beste Fachbereich überhaupt?
Weil immer was los ist und man immer wieder was Neues sieht, auch wenn man meint, schon alles gesehen zu haben. Und weil man beim Verträge erstellen wenigstens etwas „kreativ“ sein kann.

Ihre Tätigkeit als Rechtsanwalt in einer führenden Wirtschaftskanzlei in 3 Worten:
Unterhaltsam, anstrengend, „englischsprachig“

Kennen Sie ein Vorurteil über Juristen, das auf keinen Fall stimmt?
Ehrlich gesagt: Nein! Aber es stimmt z.B. nicht, dass Jura „trocken“ sei. Ich vergleiche es immer mit Schulfächern. In der Schulzeit gab es auch Schulfächer die man mehr bzw. weniger mochte. Genauso gibt es auch unterschiedliche Rechtsgebiete, die langweilig oder weniger langweilig sein können.

Wenn Sie nicht Jurist geworden wären, was würden Sie heute machen?
Hätte ich irgendwas mit Sport studiert oder wäre Archäologe geworden.

Was muss man Ihrer Meinung nach als Nachwuchsjurist unbedingt mitbringen?
Ne dicke Haut, Präzision und Geduld bzw. innere Ruhe.

Der Soundtrack Ihres Lebens wird gespielt von…?
Jay-Z oder Aca Lukas (wahrscheinlich nur „Balkaninsidern“ bekannt)

Herr Bojanic, vielen Dank für das Gespräch!