04.08.2017

„Debate It!“

Debattierwettbewerb – Hogan Lovells lädt jeweils Düsseldorfer und Münchner Schüler zu „Debate It!“ Abschlusswettbewerben

Am 11. Juli 2017 lud Hogan Lovells zeitgleich jeweils zwei Schulen aus Düsseldorf und München zu den Abschlusswettbewerben ihres Programms „Debate It!“ an den dortigen Standorten ein. Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements trainiert Hogan Lovells bei Debate It! mit Schülern die für das spätere Berufsleben wichtigen Kernkompetenzen Sprache und Ausdruck. Das Angebot richtet sich dabei an Schulen, deren Schüler aus unterschiedlichen Gründen weniger privilegiert sind. Bei Debate It! gelten die gleichen Regeln wie bei „Jugend debattiert“.

Bei der Düsseldorfer Kooperationsveranstaltung mit Teach First Deutschland nahmen Schüler des Leibniz- Montessori-Gymnasiums und des Friedrich-Rückert-Gymnasiums teil. Vor Jury und Publikum lieferten sie sich Pro- und Contra-Argumente zum Thema „Sollte es wöchentlich einen verpflichtenden Veggie-Day in öffentlichen Mensen, u.a. in Schulen, geben?“. In München diskutierten Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums aus München Perlach und des Lion-Feuchtwanger-Gymnasiums aus München Milbertshofen die Frage „Sollten Sportveranstaltungen boykottiert werden, die die Menschenrechte verletzen?“.

Debate It! fand bei Hogan Lovells bisher vierzehn Mal statt. Rund 400 Schüler der Jahrgangsstufen 8 oder 9 haben an den vier Standorten der Sozietät in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München an Debate It! teilgenommen. Jedem Wettbewerb gehen rund dreimonatige Trainings mit wöchentlichen Unterrichtseinheiten voraus, in denen das freie Sprechen, ein überzeugendes Auftreten und geschicktes Argumentieren trainiert werden. Die Siegerteams und Zweitplatzierte erhalten Geldpreise für ihre Klassenkassen und können teilweise weitere Angebote der Sozietät, wie Schülerpraktika, wahrnehmen.

Hogan Lovells Partnerin Sabine Reimann, die das Projekt 2014 in Deutschland ins Leben rief: „Wir freuen uns, dass Debate It! von den Schülern mit so viel Begeisterung angenommen wird und wir von Lehrern immer wieder hören, dass sich bereits nach kurzer Zeit deutliche Unterschiede im Auftreten und in den Noten bemerkbar machen. Für viele Schüler war das ein großer Sprung in der Persönlichkeitsentwicklung, der ihnen auf ihrem weiteren Weg hilfreich sein wird. Hatten einige anfangs noch Schwierigkeiten, kurze Statements im kleinen Kreis zu machen, so hielten sie jetzt ihre Plädoyers vor einem größeren und unbekannten Publikum.“ Ein Jurymitglied lobte die Teilnehmer: „Für den Nachwuchs ist das eine tolle Übung. Man muss schon Nervenstärke beweisen, wenn man hier in der Kanzlei mit ihrem beeindruckenden Ambiente vor einem interessierten Publikum seinen Standpunkt vertreten will“.